Sandkastensand – was ist das?

Wenn der Winter allmählich überstanden ist und einen die ersten warmen Sonnenstrahlen wieder heimsuchen, macht sich allgemeine gute Laune breit. Besonders erfreut sind natürlich auch die Kinder, schließlich beginnt wieder die Zeit, in der im Freien gespielt werden kann. Ein beliebter Aufenthaltsort – gerade bei jungen Kindern – ist der Garten und insbesondere der eigene Sandkasten, sofern man denn einen hat. Im folgenden soll auf das Thema Sandkasten genauer eingegangen werden, insbesondere auf die nicht unbedenkliche Füllung: dem Sandkastensand.
Häufig wird für die Füllung des Kastens herkömmlicher Industriesand aus dem Baumarkt verwendet, oder die Fahrt zur nächsten Baustelle löst das Problem. Eltern unterschätzen hier häufig die verborgenen Risiken, die Industriesand mit sich bringt. Schließlich haben Kinder direkten Hautkontakt mit dem Sand und besonders bei Kleinkindern kann es schon mal passieren, dass etwas Sand in den Mund genommen wird. Einige spezialisierte Unternehmen haben aufgrund häufiger Anfragen deshalb damit begonnen, speziellen Sandkastensand – auch Spielsand genannt – in ihrem Angebot zu führen. Was zeichnet Sandkasten jedoch aus und wo liegt der Unterschied zu herkömmlichem Sand?

Sandkastensand versus Industriesand

Sandkastensand charakterisiert sich vor allem durch eine aufwendigere Waschung und Siebung des Sandes. So ist Sandkastensand wesentlich hygienischer als Industriesand: bakterielle Herde und Keime, bedenkliche Chemikalien, aber auch physische Störkörper wie Glas- und Metallsplitter wird man im Sandkastensand zu Recht nicht finden. Ein weiterer Vorteil: durch die Waschung färbt der Sand nicht auf Kleider ab. Gerade wenn der Sandkasten leicht feucht ist, können die Kinder trotzdem spielen, ohne dass direkt alle Kleider verunreinigt werden.
Wie erwähnt ist Sandkastensand auch durch spezielle Siebung etwas feiner als herkömmlicher, „normaler“ Sand. In der Industrie wird hier auch meist Quarzsand verwendet. Welche Körnung hat Sandkastensand jedoch? Spielsand hat eine typische Körnung von zwischen 0 und 2 mm und bringt dadurch gleich mehrere Vorteile mit sich. Erstens werden zarte Kinderknie- und Hände nicht so schnell aufgescheuert, wodurch rote Schürfwunden vermieden werden und der Spielspaß verlängert wird. Zweitens eignet sich die feinere Körnung besser zum Bauen von Sandburgen und Co: Sandkastensand hat besseren Halt in Sandförmchen. Außerdem rieselt der feinere Sand wesentlich besser von der Kleidung, wenn man mit dem Spielen fertig ist. Durch Abklopfen können die Eltern somit ihr Kind wesentlich einfacher von Sand befreien und dieser verteilt sich beispielsweise nicht in der Wohnung. Einen Vorteil, den viele Elternpaare zu schätzen wissen.

Wo kann ich Sandkastensand kaufen?

Wer die Vorteile von Sandkastensand genießen will, hat mehrere Möglichkeiten, diesen zu erstehen. Der gut sortiere Baumarkt des Vertrauens führt teilweise Spielsand in seinem Portfolio. Wer sicher gehen möchte und sich den Weg zum Baumarkt ersparen will, hat auch die Möglichkeit, Spielsand online zu kaufen. Oftmals gibt es interessante und v Angebote mit kostenlosem Versand.

Einige Internetseiten beschäftigen sich mit dem Vergleich von Sandkastensand genauer und klären über weitere Eigenschaften wie die Körnung von Sand im Allgemeinen oder weitere Verwendungsgebiete von Spielsand auf. So unterzieht Spielsand.org verschiedene Angebote regelmäßig einem Sandkastensand-Test in welchem der Sand geprügft wird. Verglichen werden nicht nur die Eigenschaften des Sandes, sondern auch die Existenz von DIN-Zertifikaten, der Preis und auch ein eventueller Verzicht auf Versandkosten wird dort gelistet.

Der Sandkasten

Wie baue ich einen Sandkasten zusammen? Im Baumarkt gibt es bereits viele Fertigbausätze für Sandkästen. Diese erleichtern die Arbeit ungemein, da sämtliche Bretter bereits zugeschnitten sind und perfekt zusammen passen. Hier eine Anleitung:

Und wenn dann am Ende alles steht und der Sandkasten fertig ist, haben die Kleinen hoffentlih soviel Spaß wie dieser kleine Junge:

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